Neue Therapiestrategien für granulomatöse Entzündungen

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat die Entstehung hochentzündlicher Riesenimmunzellen entschlüsselt. Daran beteiligt waren auch Forscher des Würzburger Instituts für Humangenetik. Die Erkenntnis erlaubt die Entwicklung besserer Therapien bei schwer behandelbaren Immunerkrankungen.

Granulomatöse Erkrankungen betreffen Millionen Menschen weltweit. Sie führen unter anderem zu Entzündungen der Lunge, des Darms oder der Blutgefäße und zeichnen sich durch kleine Knötchen aus, Granulome genannt. Diese Knötchen werden durch hochstrukturiert angeordnete Immunzellen gebildet, vor allem aus vielkernigen Makrophagen. Aufgrund ihrer Größe werden diese auch als Riesenzellen bezeichnet. Bislang vermutete man, dass vielkernige Makrophagen durch die Verschmelzung mehrerer Zellen entstehen.

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